Bam – ein Hunni!

Nachtzug nach Baku, weit entfernt von den romantischen Anleihen, welche uns einschlägige Romane und Filme vermitteln wollen … Baku Zentrum verlassen wir via Taxi. Der Ex-Fußball-Profi am Steuer ist ein netter Kerl und bringt uns direkt nach Pirgolu, ca. 100km westlich am Beginn der Berge, wo wir tatsächlich eine Startmöglichkeit neben der Straße finden …

… Doch es bleibt lediglich ein Versuch: halbe Stunde Soaring, zwei gewonnene Kilometer – naja immerhin … heute waren wir einfach zu spät dran!

Wir sind heiß, es kribbelt und wir wollen fliegen. Die Berglandschaft ist schon von der Ferne extrem beeindruckend.

Swarovski-Lodge

Die Nacht dürfen wir netterweise in einer monströsen, neu angelegten, noch im Bau befindlichen Lodge verbringen. Der Geldgeber hierfür ist die Familie Swarovski, deren Hirschgehege wir mit den Gleitschirmen geentert haben … Anstatt uns zu verhaften, hat man uns aufs herzlichste bewirtet und sogar für den nächsten Tag ein geeignetes Transportmittel organisiert …

Auf der abenteuerlichen Fahrt, entlang einer groben Piste durchs Flussbett, bleibt uns nichts erspart. Besonders betörend: die ständigen Abgase des Ladas in der Fahrgastzelle…

Zauberhafte Einsamkeit

Kühl-Wasser nachfüllen und Lüfter gangbar machen: Es wird steil!

Irgendwann ist jedoch Schluss und wir setzen die Reise durchs Nirvana zu Fuß fort: Ein steppenähnliches Hochtal, das rundum große Einsamkeit bereithält …

Wenig nach dieser netten Begegnung, wird Robert nervös: Die dichte Schichtbewölkung reißt nach und nach auf, es wird thermisch und wir nehmen den nächstgelegenen Grat zur rechten. Steil bergan geht es, ca. 500 hm …

… und wir erreichen den Start: Ab hier bleibt es nur noch zu hoffen, denn es wirkt Recht stabil, eine saubere Südflanke – Fehlanzeige, der Höhenunterschied zum Talgrund gering. Relativ unsicher starten wir gegen 12.30 Uhr: Was sich nun entwickeln soll, gleicht einem Traum. Ein Traum für den Worte nicht genug sind – es ist Zeit Bilder sprechen zu lassen:

Landeplätze: oftmals Fehlanzeige!

Das schroffe, scharfkantige Gelände ist extrem respekteinflösend. Während des gesamten Flugs ist 100% Konzentration gefragt!

Ein langer Flugtag neigt sich dem Ende, doch es soll noch einige Kilometer durchs Flache gehen. Tagesziel: Sheki

Als wir am Boden stehen ist es Gewissheit: Wir haben ordentlich Meter gemacht …

https://www.dhv-xc.de/leonardo/index.php?op=show_flight&flightID=1034825

Leider haben wir uns auf den letzten Metern etwas zerstreut. Roland und ich trampen die letzten Kilometer bis Sheki, wo wir morgen einen guten Start wähnen. Robert übernachtet an Ort und Stelle und soll gleich nachkommen.

Zeit fürs Frühstück und dann ab auf den Berg!

Und er ist da …

Ihr hört von uns und seht uns:

https://my.protegear.net/tripview/show?trip=1110e74d-b516-47ba-8782-cbd5cc477dd7&track=all&info=all

Oder:

https://tripshare.selfip.org/tripview/show?trip=78ba54af-6c18-4abd-ba80-8b3c587de67a&track=all

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